Auch wir von der BioHöfe Stiftung erleben und behandeln dieses Thema seit langer Zeit sehr intensiv. Weil es uns unmittelbar berührt und uns alle angeht. Denn was passiert mit Höfen und Böden, wenn die Eigentümer älter werden und abgeben? Die Antworten haben große Wirkung darauf, wie unsere Kulturlandschaft zukünftig aussehen wird und welche Landwirtschaft uns ernährt.
Deshalb sind wir froh darüber, dass wir auch im Jahr 2024 wieder einen Beitrag für eine nachhaltige und diverse Bio-Landwirtschaft leisten konnten. Wir verzeichneten gleich drei Zuwächse — und das auf ganz unterschiedlichen Wegen. Dr. Uli Zerger, langjähriger Geschäftsführer der Stiftung Ökologie & Landbau, brachte per Schenkung Flächen seines Hofs in Rheinland-Pfalz ein, und mit der Archibald William Milburn Stiftung wurde die zweite Stiftung der BioHöfe Stiftung zugelegt. Der dritte Zuwachs ist eine Beteiligung an dem renommierten Traditionsbetrieb Haus Bollheim, der seit 1982 auf 220 Hektar biologisch-dynamisch bewirtschaftet wird und heute 75 Mitarbeitende hat.
Aber das ist natürlich nicht alles: Es wurden gemäß Stiftungszeck wieder Förderungen an wichtige Organisationen vergeben, die sich für die Zukunft des Bio-Anbaus einsetzen — sogar an ein Orchester. Denn das bleibt natürlich immer unser Hauptfokus: auf möglichst vielen Wegen einen Beitrag dafür leisten, dass die biologische Landwirtschaft weiter kräftig gedeiht.