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BioBoden | Neuigkeiten Detail

Ein Jahr voller Aktivitäten, Freude und Dank

Von Landballig an der Ostsee über Soest in NRW bis zum Bodensee: An verschiedenen Orten in Deutschland konnte die BioHöfe Stiftung im vergangenen Jahr abermals wirksam werden.

Die Aktivitäten der BioHöfe Stiftung waren auch 2025 wieder so bunt wie ein farbenfroher Frühlingsstrauß: eine Schenkung, eine abgeschlossene Erbschaft, ein Hausverkauf und gute Fortschritte auf unseren Stiftungshöfen – die Arbeit an der Zukunft der ökologischen Landwirtschaft machte auch im vergangenen Jahr nicht Halt.

So durften wir uns im letzten Jahr abermals über eine schöne Schenkung freuen: Familie Tillmanns aus Soest-Röllingsen in Nordrhein-Westfalen hat ihren Gärtnerhof Röllingsen in die Hände der Stiftung gelegt – lesen Sie mehr dazu auf Seite 4. Im benachbarten Niedersachsen, im südlichsten Zipfel, konnten wir zudem eine Erbschaft abschließen, deren Regelung sich lange hingezogen hatte: Vor Jahren hatte die BioHöfe Stiftung eine alte Hofstelle und dazugehöriges Land in dem kleinen Ort Niemetal-Varlosen geerbt. Nun werden die 25 Hektar Land vom Naturland-Hof Böttcher bewirtschaftet; und weil die Hofstelle landwirtschaftlich nicht mehr nutzbar war, wurde sie an eine Familie verkauft, die sie nun für Wohnungen sanieren will. Eine gute Lösung für alle Seiten.

Ebenso wie bei einem weiteren Haus: Der Biounternehmer Roland Schaette hatte der BioHöfe Stiftung bereits 2021 neben anderen Vermögenswerten sein Wohnhaus vererbt, das wir nun an eine Familie verkaufen konnten, die gut mit Herrn Schaette befreundet war. Es freut uns sehr, dass wir damit neue Eigentümer gefunden haben, die einen engen Bezug zu Schaette hatten und das Haus nun wertschätzend übernehmen und mit neuem Leben füllen.

Auch die eigenen Höfe in unserer Obhut konnten im letzten Jahr weiterentwickelt werden: Für den Lorenzenhof in Landballig im hohen Norden an der Flensburger  Förde wurde zum Beispiel eine neue Heizungsanlage angeschafft. Gemeinsam mit Expert*innen haben wir uns nach sorgfältiger Prüfung für eine Hackschnitzelanlage entschieden – und damit einen wichtigen Grundstein für die Sanierung der Hofstelle gelegt. 
Auch ganz am anderen Ende der Republik, im Deggenhausertal nördlich des Bodensees, wurde die BioHöfe Stiftung tätig. Dort liegt der Hof Sinnenberg, auf dem Dr. Almut Tabea Hirdes und ihr Mann Kai Magnus Hirdes einen Ort der Heilung aufbauen: Neben Nutztierrassen und alten Gemüsesorten auf dem Acker entsteht dort ein Ort der Gesundung für Menschen, schließlich ist Frau Hirdes Ärztin und der anthroposophischen Medizin zugetan. Um den Hof für die Zukunft stabiler aufzustellen, hat die BioHöfe Stiftung dort nun zehn Hektar Grünland und Wald zusätzlich erworben.

Es muss nicht immer Land oder Immobilienbesitz sein, der in die Obhut der Stiftung gelegt wird. Ein Mann aus dem Ruhrgebiet, der nicht genannt werden möchte, hat der Stiftung ein Vermögen aus dem Landverkauf des früheren Familienhofs geschenkt. Sein Wunsch: Das Geld soll für die Sicherung von landwirtschaftlichen Flächen genutzt werden. „Denn es kommt aus der Landwirtschaft und soll weiter der Landwirtschaft dienen“, hat uns der Schenkende mit auf den Weg gegeben. Selbstverständlich werden wir seine Zustiftung in diesem Sinne verwenden.

Zu guter Letzt noch ein großer Dank an viele Mitglieder der BioBoden Genossenschaft, die Schwesterorganisation unserer Stiftung. BioBoden hatte seine Mitglieder 2025 dazu aufgerufen, ihre Anteile an der Genossenschaft über ihren Tod hinaus wirken zu lassen, indem sie diese durch eine Verfügung für den Todesfall in die Hände der Stiftung geben. Mehr als 200 Mitglieder der Genossenschaft haben sich dafür entschieden, viele weitere haben Ihre Anteile direkt an uns geschenkt – ein wirklich schönes Zeichen im Sinne der Agrarwende.